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Location Scouting: Eine Heimat für die Liga finden

Unsere Suche nach einem festen Zuhause für die Karting League Berlin begann schon lange vor dem ersten Rennen. Wir wollten einen Ort, der regelmäßige Sessions ermöglicht – zuverlässig, leicht buchbar und unkompliziert im Umgang. Wie sich herausstellt, ist der letzte Punkt schwerer zu finden, als man denkt.

Erster Stopp: Berlin Kart Indoorbahn (Neukölln)

Unser erster Besuch führte uns zur Berlin Kart Indoorbahn, einer benzinbetriebenen Indoor-Kartbahn in Neukölln. Die Karts sind nicht die schnellen – aber wir dachten, es könnte für eine gemischte Gruppe mit unterschiedlichen Fähigkeiten gut funktionieren, da langsamere Fahrer in die schnelleren Rimo-Karts steigen könnten, um zum Rest des Feldes aufzuschließen. Das Personal vor Ort konnte jedoch die meisten unserer Fragen nicht beantworten. Man verwies uns auf eine E-Mail – aber die Antwort, die wir bekamen, ergab wenig Sinn. Sie verwiesen uns an ROK Kart Racing, das scheinbar ein Kinder-Kartclub ist, und bis heute haben sie nicht auf unsere Nachfragen reagiert. Wir hatten letztes Jahr bereits versucht, beide Locations zu kontaktieren, und erhielten damals ebenfalls keine Antwort. Fazit: Erfüllt den Kriterienpunkt für Benzin-Fans, aber die Kommunikation ist eine Mauer. Nicht gerade das, was man von einer Location erwartet, die man wöchentlich besuchen möchte.

Zweiter Stopp: Mobikart (Lichtenberg)

Als Nächstes ging es zur MOBIKART Fun Racing GmbH in der Bornitzstraße in Lichtenberg – unser erster Blick aus der Nähe auf ein elektrisches Kartcenter. Die Karts waren definitiv ein Highlight: schnell, reaktionsfreudig und mit dem sofortigen elektrischen Drehmoment, das einen schneller fühlen lässt, als man tatsächlich ist. Wir haben sogar ein paar Fotos gemacht, während wir die Strecke erkundeten. Die Erfahrung an der Theke war jedoch eine andere Geschichte. Sprachbarrieren machten das Gespräch schwierig – der Mitarbeiter raste auf Hochtouren auf Deutsch durch alles durch, und wir hatten Mühe, mitzukommen. Wir wechselten die Taktik und schickten eine E-Mail mit unseren Fragen, aber bisher haben wir keine Antwort erhalten. Fazit: Die Location selbst hat echtes Potenzial – aber Informationen daraus zu extrahieren erweist sich als eigener Sport. Und das ist offenbar nicht neu: Wir haben letztes Jahr ebenfalls beide Locations kontaktiert, ohne auf beiden Seiten eine Antwort zu erhalten.

Was bedeutet das also für die Liga?

Ehrlich gesagt? Es bedeutet, dass unser Buchungsprozess eine gehörige Portion Improvisation beinhaltet. Wenn Informationen nicht leicht zu bekommen sind, passt man sich an: Wir arbeiten mit dem, was wir auf ihren Websites finden, fragen andere Fahrer, was sie wissen, und sind bereit, einfach am Tag vorbeizukommen und einen Slot zu ergattern. Die gute Nachricht: Mobikart hat ein einfach zu bedienendes Buchungssystem, was das Leben deutlich erleichtern sollte.

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